Paso Doble
Paso Doble Die Entstehung des Paso Doble geht zwar auf das Land Spanien zurück, dennoch zählt er zu den lateinamerikanischen Tänzen. Entstanden ist der Paso Doble im 19. Jahrhundert.

Foto: Javier Perez Montes, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Entstehung des Paso Doble geht zwar auf das Land Spanien zurück, dennoch zählt er zu den lateinamerikanischen Tänzen. Entstanden ist der Paso Doble im 19. Jahrhundert. Seit 1919 wird er getanzt. Ungefähr 25 Jahre später wurde er als Turniertanz aufgenommen, doch erst seit 1963 ist der Paso Doble ein fester Bestandteil des Welttanzprogramms. Da der Paso Doble bei den lateinamerikanischen Tänzen als der schnellste bekannt ist und man sich während des Tanzes durch den gesamten Tanzsaal bewegt, ist er ein sehr anspruchsvoller Tanz, welcher zuvor einem ausreichenden Training bedarf.
Beim Tanzen des Paso Doble wird vom Tanzpaar immer eine Geschichte erzählt. Dabei beruft man sich auf die in Spanien beheimateten Stierkämpfe. Die Frau stellt in dieser Geschichte das Tuch des Toreros dar. Charakteristisch für den Paso Doble ist wegen der Symbolik des Stiertanzes die gehobene Kopfhaltung. Außerdem wird beim Tanzen das Becken nach vorne gedehnt.
Zuschauer werden die Tanzschritte des Paso Doble mehr als ein Marschieren beschreiben. Dabei wird jeder einzelne Tanzschritt mit der Fußferse angesetzt. Mittlerweile hat man sich darauf geeinigt, den Paso Doble im 2/4 Takt zu tanzen. Zuvor gab es ihn im 3/8- und im 3/4-Takt. Die Takte pro Minute betragen hierbei ungefähr 58 bis 62 Takte pro Minute.
Wichtig ist hier beim Tanzen allerdings auch die Haltung der Füße. Die Tänzer haben immer darauf zu achten, dass die Fußspitzen leicht auswärts gedreht sind. Außerdem muss man bei jeder Choreografie darauf achten, die schnellen Wechselschritte zu verfolgen. Damit die Geschichte des Stierkampfs noch authentischer erzählt werden kann, stampfen die Tänzer zeitweise mit dem Fuße fest auf den Boden auf. Deshalb sollte vor allem die weibliche Tänzerin auf ein festes Schuhwerk während des Tanzes achten.
Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades ist der Paso Doble ein sehr beliebter Tanz. Die meisten Tänzer betrachten ihn gerade deswegen als ihren Lieblingstanz, weil sie ihrem Temperament hier freien Lauf lassen können. Zudem tanzen insbesondere junge Menschen diesen Tanz gerne, da er als modern gilt und das Publikum mitreißt
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Der Mambo
Der Mambo Als Mambo bezeichnet man sowohl einen Tanz als auch die Musik, welche begleitend zu diesem gespielt wird. Entstanden ist der Mambo in Kuba, etwa um das Jahr 1930 herum. Die Tänzer des Mambo müssen sich im 4/4 Takt bewegen und das etwa 45 Takte in der Minute.

Die Samba
Die Samba Die Samba zählt zu den Lateinamerikanischen Tänzen und wird sehr häufig als Gesellschafts- oder Turniertanz angesehen. Der Takt beträgt bei der Samba 2/4. Dies entspricht 50 bis 53 Takten pro Minute.

Der Jive
Der Jive Der Jive ist ein Lateinamerikanischer Tanz, welcher gerne auf Tanzturnieren getanzt wird. Dabei können die Takte pro Minute beim Tanzen variieren und von 44 Takten bis hin zu 32-40 Takte pro Minute getanzt werden. Die Musik, welche sich zum Tanzen des Jive am besten eignet, ist Rock 'n' Roll und Popmusik.